Die Revolution veränderte nicht nur das politische Leben, sondern nahm auch Einfluss auf die Kirche und ihre Stellung als Staatsreligion. Der Dritte Stand bestand vor allem aus freien Bürgern und Bauern. Sie machte die Geistlichen zu vom Volk gewählten und vom Staat besoldeten Beamten ihrer Pfarreien und Bistümer. Die französische Kirche in Schisma. 8. Während die Geistlichkeit vor allem durch das Volk des Dritten Standes in Form von Pfründen und Abgaben erhalten wurde, war der Klerus selbst von der … Außerdem kontrollierte der Adel die niedere Gerichtsbarkeit, un… Der Erste Stand- der Klerus IV. Ein Beispiel zur Kontinuität und Diskontinuität in der Geschichte (Freiburg 1977) S. 42- 44, - Publikation als eBook und Buch Choose from 299 different sets of französische revolution flashcards on Quizlet. Die Zivilkonstitution des Klerus. 2. Verstaatlichung der Nationalgüter Bei den Vorgängen, die den Sturz der Monarchie, die Errichtung der Republikund die Ausbildung von Revolutionsregierung und Terror in der radikal-demokratischen Phase bis Juli 1794 bewirkten, hat der Revolutionshistoriker Lefèbvre eine spezifische revolutionäre Mentalität als ursächlich gedeutet, die bereits den Sturm auf die Bastille und die anderen Volksaktionen des Jahres 1789 bestimmt habe und die sich erst nach der Festigung der revolutionären Errungens… - Es dauert nur 5 Minuten Gründe hierfür waren nicht nur die ca. 24 × 15,5 cm. Die Zivilkonstitution des Klerus. Der niedere Klerus, welchem ca. ... Klerus und Bürgertum etwa 30 Prozent aus. Der Eid der Priester auf die Zivilverfassung 2. Das ständische System galt den Menschen des Mittelalters und der frühen Neuzeit als feste, von Gott gegebene Ordnung, in der jeder seinen unveränderlichen Platz hatte. Der immer lauter werdende Ruf nach Reformen wurde von der hohen Geistlichkeit lange nicht erhört. Die eidverweigernden Priester wurden mit Kerker bedroht und vollständig entrechtet, ihre Gottesdienste verboten, wogegen der König sein Veto einlegte, was ihm von jakobinischer Seite als Verrat angelastet wurde. Etwa 40.000 Priester mussten Frankreich verlassen. Von den Generalständen zur Revolution 1. Mit dem Konkordat von 1516 wurde der katholische Glaube in Frankreich zur Staatsreligion. Über Bischofs- und Pfarrerwahlen wurde die Kurie informiert, ohne dass diese einen Einfluss auf die Entscheidung hätte nehmen können. Das französische Konkordat; 4. stat ūs). Der Erste Stand, der Klerus, umfasste vor 1789 etwa 120.000 Personen und hatte gewichtige Vorrechte sowohl politischer, rechtlicher aber auch steuerlicher Art. Der Dritte Stand war Teil der französischen Ständeordnung, die sich aus drei Kategorien zusammensetzte. Da durch die französische Revolution die Privilegien von den ersten beiden Ständen, dem Klerus sowie dem Adel und somit auch ein Großteil derer Macht abgeschafft wurde, waren besonders der Adel und die Kirche logischerweise die Feinde der französischen Revolution und die treibenden Kräfte der Gegenrevolution. November 1791 erklärte jene Priester, die der Klerusverfassung nicht zustimmen und den Eid nicht leisten wollten, pauschal für „umsturzverdächtig“ (suspects de révolte). 3. Literaturverzeichnis. 5. Aufgabe 1: Ziehe die grünen Standangaben an die richtigen Stellen des Plakates. Lernset für die 8.5 zum Thema Absolutismus und französische Revolution Learn with flashcards, games, and more — for free. Am Beginn der Revolution war die Bevölkerung auf 25 Millionen Menschen angestiegen. Die Septembermorde VII. Staat ohne Geld. 1788 Der König plante Steuererhöhungen. Erst im März 1791 verurteilte Papst Pius VI. Die Bischöfe und Pfarrer wurden wie staatliche Funktionäre gewählt. Der Klerus umfasste ca. Über den sonntäglichen Kirchengang hinaus forderten Taufen und Totenmessen eine häufige Präsenz in der Kirche. Die Trennung von Kirche und Staat und der Beginn einer religiösen Erneuerung (1795- 1801). Radierung, altkoloriert, anonym, Paris (L’auteur en campagne) 1789. segu Geschichte | Lernplattform für Offenen Geschichtsunterricht | Modul: Karikatur: Der dritte Stand | Französische Revolution | 1789 | Ständeordnung Ein Dekret vom 29. Im Zeitalter des Feudalismus bildeten die drei Stände die von Gott gegebene Ordnung der Gesellschaft. Die Zivilverfassung des Klerus (auch: Zivilkonstitution, französisch: Constitution civile du clergé) von 1790 war die Grundlage für die Integration der katholischen Kirche in das durch die französische Revolution veränderte politische System in Frankreich. Französische Revolution und Religion. „Jeder Staatsbürger war durch dieses Gesetz in der Ausübung seines Kultus frei[1].“. Im Laufe der Revolution kann man von zwei Lagern in der Kirche sprechen: Dem konservativ-katholischen und dem laizistisch-republikanischen Lager. Auch Träger hoher und höchster kirchlicher Würden waren darunter. Klerus - der erste Stand. Ständerechtlich bildete der 1. Sie wollte den Katholizismus als Staatsreligion bewahren und ihre kirchlichen Rechte in der Verfassung legitimieren. Nachdem die umfangreichen Kirchengüter, Basis des vorrevolutionären Pfründenwesens, verstaatlicht worden waren, wurde der konstitutionelle Klerus nunmehr staatlich besoldet. Juni 1789 zur Nationalversammlung. Von den Generalständen zur Revolution 1. Die Zivilkonstitution des Klerus; 3. [3] Der Kalender mit seinen Sonn- und Feiertagen bestimmte den Arbeitsrhythmus. Einleitung. Im Zuge der Aufklärung und der Französischen Revolution verlor diese Vorstellung immer mehr an Bedeutung. Diese Umstände hatten eine Umwälzung der absolutistischen Herrschaft und Ständeordnung zur Folge, zumal nun auch Adel und Klerus auf Frondienste und Abgaben der Bauern verzichten mussten. Der „große“ Zehnt wurde für alle vier Hauptgetreidearten eingezogen, der „kleine“ für die anderen Bodenfrüchte. Die bisherigen Domkapitel wurden abgeschafft, an ihre Stelle traten so genannte Episkopalräte, eine Art Priesterrat, der die Amtsführung des Bischofs kontrollierte. Die Eidverweigerer, réfractaires genannt, die 45 bis 47 % des Pfarrklerus ausmachten, waren Verfolgungen und Sanktionen ausgesetzt; eine große Zahl wurde hingerichtet, eingekerkert oder deportiert. Mai die Ausweisung der Eidverweigerer beschlossen, ab Juli kam es zu Deportationen nach Südfrankreich und in den Monaten darauf begannen Ermordungen zahlreicher Priester in den Gefängnissen.[3]. Verstaatlichung der Nationalgüter 2. So wurde es als ungerecht empfunden, dass Adel und Klerus, die lediglich 2 Prozent der knapp 25 Millionen Franzosen zählenden Bevölkerung ausmachten, privilegiert waren und rund 40 Prozent des Bodens in Frankreich besaßen. Dieser Stand hatte sich um das so genannte Seelenheil des Menschen zu kümmern und um die Einhaltung von kirchlichen Regeln. erhielt von seinem Großvater Ludwig XV. Einschränkungen/Verfolgung: Die Kirche des 19. Zwei Drittel der geistlichen Abgeordneten und fast alle Bischöfe, mit sieben Ausnahmen, hatten die Eidesleistung hingegen abgelehnt. Zu den innerkirchlichen Konflikten kam die immer stärker werdende religiöse Gleichgültigkeit des Volkes hinzu. Die Französische Revolution von 1789 bis 1799 gehört zu den folgenreichsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Die gottlose und antichristliche französische Revolution. Wie verlief die Französische Revolution? Diese Seite wurde zuletzt am 30. Einleitung. September die Trennung von Kirche und Staat und schaffte alle Unterstützungsleistungen für die Geistlichkeit ab, womit die Zivilverfassung des Klerus gegenstandslos wurde. Die Bibel und andere kirchliche Schriften prägten besonders die einfachen Leute auf dem Land. Ami 1789 die seit 1614 nicht mehr versammelten Reichsstände nach Versailles. Dennoch kam es auch nach 1795 noch zu repressiven Dekreten, die die Ausbürgerung jener Geistlichen anordneten, die als Eidverweigerer verbannt worden waren oder die Republik weiterhin nicht anerkannten. Schon seit Beginn der Revolution im Jahr 1789 … - Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN Frankreich stand am Rande des finanziellen Abgrundes. Im Gegensatz dazu hatte der hohe Klerus nur noch 93 Mandate für sich gewinnen können. Und sie streiten und streiten sich! Französische Revolution –Ursprung freiheitlicher Demokratie oder diktatorischer Gewaltherrschaft? Das Abschaffen der Monarchie und des Ständeordnung waren nur ein Teil des Wandels. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Rom und Paris wurden daraufhin abgebrochen. Fünf Perioden der Geschichte der Französische Revolution: 1. 6. Zu diesem Zeitpunkt hatte das revolutionäre Frankreich zwei getrennte katholische Kirchen. In der Geschichte der Beziehungen von Kirche und moderner Demokratie nimmt die Französische Revolution eine wichtige Stellung ein. 2. 7. Literaturverzeichnis. Learn französische revolution with free interactive flashcards. Französische Revolution Die Niederlage im Siebenjährigen Krieg und koloniale Verluste hatten Frankreich in eine finanzielle Krise getrieben. Quellenverzeichnis. So gehörte der Klerus zum ersten Stand. Die Zivilkonstitution des Klerus VI. Im 15. Jahrhunderts stand bis zur Revolution der König, darunter waren die drei Stände angesiedelt. Das alte Feudalsystem wurde abgeschafft. Kaum ein politisch-gesellschaftliches Ereignis prägte Europa so nachhaltig wie die Französische Revolution. Der Zwiespalt, der das ganze 18. [12] Bei diesen Abgesandten handelte es sich jedoch nicht nur um geborene Parteigänger des Dritten Standes. Während des Absolutismusverloren die Generalstände jedoch an Bedeutung. Neben den Menschenrechten und der parlamentarischen Demo- kratie wurde auch die Religionsfreiheit zu einem Grundgesetz. [3] Innerhalb der katholischen Kirche Frankreichs kam es nach der Erklärung des Papstes zu einer Spaltung zwischen romtreuen Klerikern und solchen, die den Eid auf die Zivilkonstitution ablegten, mit starken Auswirkungen auf die Bevölkerung. Februar 1795 wurde die Kultfreiheit gesetzlich verankert. Diese beschäftigten sich mit den kirchlichen Ämtern, der Bezahlung der Geistlichen und weiteren Fragen. 5 Millionen. Erst 1797 wurde die Kultfreiheit effektiv verwirklicht, Sonntagsmessen wurden allmählich wieder gehalten. Ein weiterer Punkt der Zivilkonstitution war die feste Bindung der Kleriker an den Ort ihres Amtes (Residenzpflicht). “A faut esperer q’eu jeu la finira ben tot”. (Karikatur auf den Ständestaat: Der Bauer trägt Adel und Klerus auf seinem Rücken). Ausblick. Die Spaltung der Kirche (1790- 1793) Vor dem Ausbruch der Revolution herrschte in Frankreich die so genannte Ständegesellschaft. Am 5. Neben der Seelsorge übernahm die Kirche nach 1500 noch zwei weitere große Aufgabengebiete: das Unterrichtswesen sowie die Kranken- und Armenpflege. 7. Juli 1790 wurde die Zivilverfassung verabschiedet und am 24. Diese Ordnung beruhte auf dem Gottesgnadentum. Jh. Nach vielen vergeblichen Versuchen, der Finanznot abzuhelfen, griff man zum letzten Mittel und berief auf den 4. Um den drohenden Staatsbankrott zu verhindern, berief König Ludwig XVI. Mai debattierte die Versammlung über die Weltgeistlichen. Eva Schleich, Kirche, Klerus und Religion, in: Rolf Reichardt (Hg. Die beschlossene Zivilverfassung setzte sich aus vier Teilen zusammen. Man muss die Vorgeschichte kennen: Die Französische Revolution war zunächst von vielen Bürgern begrüßt worden. Der katholische Lebensraum, V. Auf dem Weg zu einer katholisch- revolutionären Staatskirche (1785- 1790) B. Eine weiter Einnahmequelle war der Landbesitz, der bei ebenfalls 100 Millionen pro Jahr lag. [4] Die wirtschaftliche Stärke des Klerus beruhte auf den Zehntabgaben und dem Grundbesitz. An der Spitze der französischen Gesellschaft des 17. und 18. Der Klerus (Geistliche) bildete den ersten Stand, der Adel den zweiten Stand sowie Bürger (reiche Kaufleute, Professoren, Rechtsanwälte, Ärzte, Händler, Handwerker, Tagelöhner, Knechte) und Bauern den dritten Stand. [9] Der niedere Klerus wurde jedoch nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht „kurz gehalten“, sondern war auch in keinem der kirchlichen Gremien vertreten. Die Kirche war gewillt den Staat zu reformieren, verteidigte aber zugleich ihre Position im Staat. Die Sympathien der Pfarrer und Vikare gehörten dem Dritten Stand, insbesondere dem kleineren Bürgertum, dem sie selbst entstammten. Die Zuständigkeitsgebiete der Diözesen wurden den neuen staatlichen Einheiten der Départements angepasst. Während die Absicht des revolutionären Staates auf eine einseitige Besitzergreifung hinauslief, zielte die Kirche auf ein Abkommen gleichberechtigter Partner hin.[13]. Der Katholizismus als Staatsreligion war im Alltagsleben der Franzosen ständig präsent. Die Zivilverfassung des Klerus (auch: Zivilkonstitution, französisch: Constitution civile du clergé) von 1790 war die Grundlage für die Integration der katholischen Kirche in das durch die französische Revolution veränderte politische System in Frankreich. Zeitleiste, Zeitachse und Zusammenfassung zur Französischen Revolution. 1. - AKG2085476 Bauer, Adel und Klerus / Radierung 1789 Französische Revolution 1789–1799. Die Klagen der wirtschaftlich schlecht gestellten Pfarrer, fanden weder bei ihrer Kirche noch beim Staat Gehör. Die Französische Revolution in den Jahren 1789 bis 1799 führte zur Trennung von Kirche und Staat, die 1795 als vollzogen galt. Die gottlose und antichristliche französische Revolution. April 1792 wurde das Tragen von geistlichen Gewändern und Abzeichen verboten, am 27. Die religiöse Gleichgültigkeit V. Auf dem Weg zu einer katholisch- revolutionären Staatskirche (1785- 1790) 1. Die Spaltung der Kirche (1790- 1793) 1. Bevölkerungswachstum und Bodenknappheit führten in der Landbevölkerung zu großer Hungersnot. In den Jahren der Revolution kam es zu vielen Veränderungen innerhalb der Kirche und ihrer Stellung im Staat. Unter den möglicherweise bis zu 1400 gefangenen Klerikern, die Opfer der sogenannten Septembermorde nach dem Sturz des Königs wurden, war auch dessen früherer Beichtvater, der später seliggesprochene, 87-jährige Bischof Dulau. Die Französische Revolution - Zeitstrahl yoshiwiiu Oct 29, 2019 . », „Ich schwöre, sorgfältig die Aufsicht über die Gläubigen der mir anvertrauten Diözese oder Pfarrei zu führen, der Nation, dem Gesetz und dem König treu zu sein und mit allen meinen Kräften die Verfassung, die von der Nationalversammlung erlassen und vom König angenommen worden ist, aufrechtzuerhalten.“, Der Wortlaut ähnelte dem etwa zeitgleich eingeführten und im Folgejahr in die erste französische Revolutionsverfassung von 1791 aufgenommenen Bürgereid, den alle politisch aktiven Bürger Frankreichs zu schwören hatten.[2]. ), Frankreich Lexikon (Berlin 1981). In Frankreich existiert sie bis zum Beginn der Französischen Revolution im Jahr 1789. Da sich der Pfarrklerus fast uneingeschränkt hoher Wertschätzung erfreute und sich die Krone von der Mitarbeit der Pfarrer in den Generalständen hilfreiche Einblicke in die Lage des Landes erhoffte, legten die Ausführungsbestimmungen vom 21. Bis zum Sommer 1789 wurde die offizielle Stellung der Kirche nicht in Frage gestellt, dennoch wurde der Ruf nach Reformen immer größer. Die französische Nationalversammlung hatte bereits am 13. [1] Für die Bischofswahlen gab es Wählerversammlungen von Priestern und Laien auf der Ebene des Départements. [5] Durch den Zehnt, Kirchen- und Klosterland verfügte der Klerus also über einen beträchtlichen Teil der verkäuflichen Ernte und konnte große Gewinne bei Preissteigerung wie auch Mieterhöhung erzielen. Sie hatten kau… So wurde die Besetzung der kirchlichen Ämter von nun an fast immer durch den König vorgenommen. Dies und die ungleiche Verteilung der Einnahmen und pastoralen Tätigkeit führte auch innerhalb der Kirche zu Kritik. Der Erste Stand, der Klerus, umfasste vor 1789 etwa 120.000 Personen und hatte gewichtige Vorrechte sowohl politischer, rechtlicher aber auch steuerlicher Art. 5. Das seit 1516 geltende Konkordat wurde damit außer Kraft gesetzt. Alle staatlich besoldeten Kleriker hatten einen Eid auf die Verfassung abzulegen: « Je jure de veiller avec soin sur les fidèles du diocèse ou de la paroisse, qui m’est confié, d'être fidèle à la nation, à la loi et au Roi, et de maintenir de tout mon pouvoir la Constitution décrétée par l’Assemblée nationale et acceptée par le Roi. Jahrhundert vollzog sich in der französischen Kirche eine Entwicklung, die stark von anderen, z. Die konstitutionelle Revolution. Stand zwar eine homogene Gruppe, doch in ihrer hierarchischen Gliederung spiegelte sie die Gesellschaftsordnung Frankreichs. Die Kirchenverfassung; 2. 6. Durch Bevölkerungswachstum, Verarmung der Kleinbauern und unterbürgerlichen Schichten, der Verstädterung mit ihren Begleiterscheinungen (Prostitution, illegitime Geburten, Kriminalität) und Aufklärung wandelte sich seit 1770 allmählich das religiöse Gefühl. 1. Als herausragendes Er- eignis des 18. So glaubten die Menschen im Mittelalter, das Die beiden ersten Stände, Klerus und Adel, die zusammen rund 2% der Bevölkerung repräsentierten, unterschieden sich vom dritten Stand durch ihre Privilegien. [3] Während die emigrierten französischen Bischöfe dem neuen Eid mehrheitlich ablehnend gegenüberstanden und gleichzeitig ihre Treue zur Krone betonten, waren innerhalb Frankreichs hochrangige Theologen, Kirchenobere und Bischöfe auch aus den Reihen der bisherigen Eidverweigerer der Meinung, der neue Eid, der keinen direkten Bezug zur Zivilverfassung des Klerus besaß, sei rein politischen Inhalts und darum zu akzeptieren. [11] Trotz großer Manipulation der Bischöfe in manchen Wahlbezirken, brachten die neuen Wahlen dem Pastoralklerus einen Löwenanteil von 208 Mandaten im Gremium. Säkularisation. Die Revolution stand für grundlegende Werte und Ideen der Aufklärung, insbesondere die Menschenrechte. die Zivilkonstitution mit seinem Breve Quod aliquantum und erklärte die Weihen der konstitutionellen Bischöfe am 13. Nicht mehr die Herkunft, sondern individuelle Leistung und Wohlstand wurden ausschlaggebend für den Rang in der Gesellschaft. Map Outline Die Französische Revolution - Zeitstrahl ... (jeweils 1/3 Klerus, Adel und einfaches Volk) jede Gruppe eine Stimme, 95% der Bevölkerung = 33% Stimmen ?!?) Die Dechristianisierungswelle und die Verbreitung der revolutionären Ersatzkulte (1793- 1794), VIII. Die französische Revolution Erläuterung des gesellschaftlichen Aufbaus des absolutistischen Frankreichs Es gibt drei verschiedene Stände Klerus, die geistlichen aus der Kirche, der Adel und der 3. Die Formierung der Nationalversammlung (Constituante) Von den 291 Mitgliedern des Klerus in den Generalständen zählten über 200 zur "patriotischen Partei", die umfassenden Reformen aufgeschlossen gegenüber stand. Kurz darauf wurde auch das einfache Volk in Stadt und Land aktiv. Die Französische Revolution ebnete somit den Weg in eine bürgerliche Gesell… Vor allem in Paris wandten sich immer mehr Menschen von der Kirche ab, ohne das diese etwas dagegen tat. Ihr Oberhaupt war der Papst in Rom. Und sie streiten und streiten sich! Mai 1789 berief König Ludwig XVI. Die Direktoriumsverfassung vom Herbst 1795 verlangte von den Priestern nur noch die allen Bürgern vorgeschriebene Erklärung des Gehorsams gegenüber den Gesetzen der Republik. des Verfassungseids der Kleriker, Vorlesung Kirchengeschichte der Neuzeit II, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zivilverfassung_des_Klerus&oldid=208244254, Geschichte des Katholizismus in Frankreich, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. So glaubten die Menschen im Mittelalter, dass Gott die Spitze der Ordnung darstellte. im Juni 1788 die Generalstände ein. Die Einsetzung der Bischöfe sollte durch die Erzbischöfe ohne Bestätigung durch den Papst erfolgen.  (Geschichte). Nach dreitägiger Grundsatzdebatte erklärten sich die Anhänger des Dritten Standes am 17. Bilder: Geschichte der Französischen Revolution, 1842 Die Französische Revolution - Übungen. Säkularisation. Die Französische Revolution hat Europa in vielerlei Hinsicht geprägt. 120.000 Personen und genoss als erster der Stände im Staat wichtige Vorrechte im Bereich der Politik, des Rechts und der Steuer. [7], Während der Herrschaft des jakobinischen Wohlfahrtsausschusses wurden im November 1793 neben anderen Revolutionären auch die Schöpfer der Zivilkonstitution des Klerus hingerichtet. Der Anteil der landlosen Bauern, die Abgaben an den Grundherrn zu entrichten hatten, schwankte regional zwischen 30 und 75 Prozent. 1789 Mai: Die Generalstände tagen. Ab April eskalierte die Situation, auch bedingt durch den Krieg zwischen Österreich und Frankreich. So gehörte der Klerus zum ersten Stand. Auch Träger hoher und höchster kirchlicher Würden waren darunter. 1. Zu dieser Zeit hatten etwa 55 % der Priester in ländlichen Gemeinden und zwischen 25 % und 48 % in den städtischen Gemeinden den verlangten Eid geleistet. Mit einem nicht offiziell veröffentlichten Breve vom 5. Die Französische Revolution brachte viele Neuerungen, die bis heute im wesentlichen ihre Gültigkeit bewahrt haben. Es erschienen 308 Vertreter des Klerus, 285 des Adels, 621 des dritten Standes. Menschen, die sich neu in der Stadt niederließen, wurden nicht von der Kirche integriert. Am 21. Lediglich als Symbol, als „sichtbares Haupt der universalen Kirche“, wurde der Papst anerkannt. Jahrhundert andauerte, führte dazu, dass sich der niedere Klerus 1789 auf die Seite des Dritten Standes stellte und dadurch die Bildung der Nationalversammlung ermöglichte. 1788 Der König plante Steuererhöhungen. Viele französische Revolutionäre waren zum Beispiel begeisterte Studenten der britischen Regierung und Gesellschaft. [3] Nach dem Ende der Terrorherrschaft im Sommer 1794 beschloss der Nationalkonvent am 18. Der Eid der Priester auf die Zivilverfassung Die konstitutionelle Revolution. Juli 1789 in Paris stattfand. Maier, Hans: Revolution und Kirche (Freiburg: Herder Verlag, 1988/5) S. 77- 79, [14] Reichhardt, Rolf: Die Französische Revolution (Freiburg: Ploetz, 1988) S. 40, [15] Weis, Eberhard: Weltbild Geschichte Europas (Berlin: Propyläen Verlag, 1998) Band 4 S. 120, [16] Lautzus, Peter: Die Französische Revolution. Die französische Revolution Erläuterung des gesellschaftlichen Aufbaus des absolutistischen Frankreichs Es gibt drei verschiedene Stände Klerus, … Lobert, Stephan: Abitur Wissen Französische Revolution (Stuttgart: Klett, 1998²) S. 12, [4] Markov W., Soboul A.: 1789 Die Große Revolution der Franzosen (Berlin: Akademie- Verlag, 1975²) S. 16, [7] Lobert, Stephan: Abitur Wissen Französische Revolution (Stuttgart: Klett, 1998²) S. 13, [8] Weis, Eberhard: Weltbild Geschichte Europas (Berlin: Propyläen Verlag, 1998) Band 4 S. 85, [10] Ullmann, Hans-Peter: Deutschland und Frankreich im Zeitalter der Französischen Revolution (Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag, 1994/ 6) S. 247, [11] Reichhardt, Rolf: Die Französische Revolution (Freiburg: Ploetz, 1988) S. 177, [13] vgl.

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